Burbach - Das ändert sich 2010
by Michael Momber

Newsletter







Banner

Das ändert sich 2010

E-Mail Drucken PDF

2010 stehen Veränderungen und Neuerungen in den verschiedensten Lebenssparten an.
Lesen Sie hier die Wichtigsten...
[Quelle: ZDF Heute vom 28.12.2009]

KINDERGELD
Ab Januar wird das Kindergeld um 20 Euro pro Sprössling steigen. Für das erste und zweite Kind werden Eltern dann 184 Euro (jetzt: 164 Euro) bekommen, für das dritte Kind 190 Euro und für jedes weitere Kind 215 Euro. Der Kinderfreibetrag wird darüber hinaus von momentan 6.024 Euro auf 7.008 Euro erhöht.

Ein Rechenbeispiel der Verbraucherzentralen verdeutlicht, was Eltern diese Veränderungen unter dem Strich wirklich bringen: Ein doppelverdienendes Paar mit einem Kind und 100.000 Euro Gesamtbruttoeinkommen kann sich über 31 Euro mehr im Monat freuen. Eine Familie mit zwei Kindern, in der ein Verdiener 30.000 Euro brutto nach Hause bringt, hat hingegen 40 Euro mehr im Portemonnaie.


PERSONALAUSWEIS
Schluss mit dem bekannten Personalausweis: Ab November 2010 löst der neue elektronische Personalausweis das alte Dokument ab. Der neue Ausweis enthält einen Chip, auf dem wichtige Daten gespeichert sind. Alle Ausweise enthalten ein digitales Foto und eine elektronische Signatur als Ersatz der herkömmlichen Unterschrift. Zudem können zwei Fingerabdrücke freiwillig ergänzt werden.

Das Bundesinnenministerium nennt zwei Vorteile des neuen Ausweises: Mit ihm könnten sich die Besitzer im Internet elektronisch ausweisen, zum Beispiel beim Online-Banking oder gegenüber Behörden. Um im Internet mit dem neuen Ausweis Verträge abzuschließen oder einen Flug zu buchen, benötigt der Nutzer allerdings ein Lesegerät für den Computer und eine entsprechende Software. Darüber hinaus sei der neue Ausweis ein sicheres Reisedokument.


GELDANLAGE
Mehr Transparenz: Ab dem 1. Januar muss eine Anlageberatung protokolliert werden. Festgehalten werden müssen unter anderem Informationen zur persönlichen Situation des Kunden, die vorgeschlagenen Angebote, der Gesprächsverlauf und die Gründe für die Empfehlung des Beraters.

Die Verbraucherzentralen empfehlen Kunden, das Protokoll gründlich zu prüfen und Fehler umgehend schriftlich zu beanstanden.


KREDITE
Mehr Rechte für Kunden bei der Aufnahme eines Kredits: Ab dem 11. Juni müssen die Anbieter bereits vor Vertragsabschluss umfassend über die Bestandteile des Darlehens informieren.
Kunden haben zudem bessere Möglichkeiten, europaweit unterschiedliche Angebote zu vergleichen: Für verschiedene Kreditverträge gelten einheitliche Muster, die die gesamten Kosten anführen müssen.


ERBSCHAFTEN
Angehörige, die einen Verstorbenen gepflegt haben, haben bei der Aufteilung des Erbes ab Januar Anspruch auf einen finanziellen Ausgleich für ihre Fürsorge. Dieser Ausgleich für eine Pflegeleistung wird künftig vor der Aufteilung des Erbes dem pflegenden Angehörigen zugeschlagen.

Ein Beispiel verdeutlicht, was dies konkret heißt: Bislang bekommen beispielsweise ein Sohn und eine Tochter jeweils die Hälfte des Vermögens, wenn ihre alleinstehende Mutter stirbt und keine anderen Regelungen im Testament hinterlassen hat.

Falls die Tochter ihre Mutter gepflegt hat, erhält sie nun bei einem Erbe von zum Beispiel 100.000 Euro zunächst 20.000 Euro für die Pflegeleistung. Nur die verbleibenden 80.000 Euro werden zwischen den beiden Geschwistern aufgeteilt: Insgesamt erhält damit die Tochter 60.000 Euro und der Sohn 40.000 Euro.

Darüber hinaus wird die Enterbung neu geregelt. Angehörige, denen zumindest ein Pflichtteil des Erbes zusteht, können bislang nur bei „ehrlosem, unsittlichem Lebenswandel“ gänzlich enterbt werden.

Künftig ist der Entzug zulässig, wenn der Erbe zu einer Haftstrafe von mindestens einem Jahr ohne Bewährung verurteilt wurde. Zudem darf der Pflichtteil entzogen werden, wenn der Angehörige dem Erblasser, seinem Lebenspartner oder seinen Kindern nach dem Leben getrachtet hat.

Außerdem werden Schenkungen nun anders angerechnet. Bei der Berechnung des Pflichtteils zählen bislang Schenkungen der letzten zehn Jahre mit. Künftig werden aber nur noch Schenkungen im ersten Jahr vor dem Erbfall voll angerechnet. Länger als ein Jahr zurückliegende Schenkungen zählen nur noch zu 90 Prozent, länger als zwei Jahre zu 80 Prozent und so weiter.


AUTO
Haupt- und Abgasuntersuchung müssen zukünftig nach einer Verordnung der Europäischen Union gleichzeitig durchgeführt werden. Die separate Abgas-Plakette entfällt.
So lange der TÜV noch gilt, müssen Autofahrer allerdings nichts machen – die Änderungen werden erst bei der nächsten regulären Untersuchung wirksam.


SOZIALVERSICHERUNG
Höhere Belastung für Gutverdienende: Ab Januar soll die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Renten- und Arbeitslosenversicherung steigen. Sie liegt dann bei 5.500 Euro im Monat (in Westdeutschland) sowie 4.650 Euro im Monat (in Ostdeutschland).

Darüber hinaus soll auch die Grenze für Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung um 75 Euro auf dann 3.750 Euro (sowohl in West- als auch in Ostdeutschland) erhöht werden.


RÜRUP-RENTE
Neue Zertifizierungspflicht: Wer Beiträge für die staatlich subventionierte Basisrente steuerlich als Sonderausgaben geltend machen will, kann dies ab Januar nur noch bei zertifizierten Rentensparverträgen machen. Dies gilt sowohl für neue als auch für bereits bestehende Verträge.


PFLEGEHEIME
Mehr Rechte für die Bewohner von Pflegeheimen: Bis zum 30. April müssen bestehende Verträge mit den Einrichtungen auf eine neue rechtliche Grundlage gestellt werden.

Die Pflegeheime haben zukünftig zum Beispiel die Pflicht, die Bewohner vor dem Abschluss eines Vertrags schriftlich über ihr Leistungsangebot sowie die Ergebnisse der Qualitätsprüfungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung zu informieren.


KRANKEN- UND PFLEGEVERSICHERUNG
Entlastung bei der Krankenversicherung: Ab Januar dürfen gesetzlich Versicherte die kompletten Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge für die Grundversorgung als Sonderausgaben in ihrer Steuererklärung eintragen, das Finanzamt zieht von den gezahlten Beiträgen allerdings vier Prozent ab.
Mitglieder einer privaten Krankenversicherung können ihren Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag in der Höhe der Basisabsicherung absetzen.


PFLEGELEISTUNGEN
Mehr Geld für Pflege: Ab Januar bekommen Empfänger von Pflegegeld in jeder der drei Pflegestufen monatlich zehn Euro mehr.


INTERNETVERSTEIGERUNGEN
Vorsicht bei Internetauktionen: Das Widerrufs- und Rückgaberecht für im Internet ersteigerte Waren wird ab 11. Juni auf zwei Wochen verkürzt. Bislang hatten Käufer dafür vier Wochen Zeit.
Darüber hinaus bekommt die Muster-Widerrufsbelehrung den Rang eines Gesetzes. Sie ist damit nun gerichtssicher.


TELEFON
Für Telefonate mit einer 0180-Rufnummer gelten ab dem 1.März einheitliche Preisgrenzen. Für ein Festnetzgespräch muss der Kunde dann höchstens 14 Cent pro Minute oder 20 Cent pro Anruf zahlen, mit dem Handy werden maximal 42 Cent pro Minute fällig.


HANDY
Telefonieren mit dem Handy in Ländern der Europäischen Union wird ab dem 1. Juli günstiger: Gespräche kosten pro Minute höchstens 39 Cent netto, für angenommene Anrufe werden maximal 15 Cent pro Minute fällig.
Der Höchstbetrag sinkt auch für das mobile Surfen per Handy oder Laptop: 80 Cent (plus Mehrwertsteuer) müssen Kunden höchstens pro Megabyte zahlen.


ENERGIE-EFFIZIENZ
Schluss mit der Energieverschwendung: Ab 2010 treten nach und nach weitere Regeln der Ökodesign-Richtlinie der Europäischen Union in Kraft. Damit soll die Energieeffizienz erhöht werden.
Die Hersteller müssen den Stromverbrauch ihrer neuen Geräte senken. Für Kühl- und Gefrierschränke gelten zum Beispiel ab Juli neue Verbrauchsobergrenzen.

Community Login

Benutzername

Passwort

Angemeldet bleiben

Wer ist online

Wir haben 13 Gäste online

Besucher

HeuteHeute109
GesternGestern163
WocheWoche272
MonatMonat951
GesamtGesamt83429

Wetter

Das Wetter heute
Das Wetter morgen

Namenstage

Heute: Regina, Otto, Ralph
M Mariä Geburt, Adrian, Otmar
Übermorgen: Otmar, Edgar, Pedro Cl.

Atomuhr

Uhr (MEZ)

ZUM AKTUALISIEREN DER KORREKTEN ZEITANZEIGE "F5" AUF IHRER TASTATUR DRÜCKEN.
Design by Yagendoo.com & Template by simsalaring.eu & angepasstes Design von Michael Momber